Ein Haus steht nicht nur da – es lebt, wenn es genutzt wird.
Wenn Schritte durch den Hausflur hallen. Wenn ein Licht abends angeht. Wenn Stimmen durch Wände dringen, die lange still waren.
Ertrag ist mehr als Miete.
Es ist das, was ein Gebäude zurückgibt, wenn man es nutzt.
Ein Mietvertrag ist eine Beziehung – zwischen Stein und Mensch.
Und jeder Cent, der fließt, erzählt von Bedarf, von Knappheit, von Wohnwünschen.
Ich schaue nicht nur auf Zahlen.
Ich schaue auf Rhythmen: Wie oft wird vermietet, wie lange, wie stabil?
Ich spüre: Wird ein Ort gebraucht – oder nur verwaltet?
Denn ein leerstehendes Haus schreit nicht.
Aber es verstummt.